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Der
Naturpark Texelgruppe ist mit 33.420 ha der größte der Südtiroler
Naturparke. Der Park umfasst die gesamte Texelgruppe - die ausgedehnte
Hochgebirgslandschaft zwischen Schnalstal (im Westen) und Passeiertal (im
Osten), weiters Teile der Stubaier- und Ötztaler Alpen - mit Schnalser
und Gurgler Kamm. Die günstige Lage (im Burggrafenamt), sichere, gut
markierte Wege und leicht erreichbare Zugänge machen das Gebiet zu einem Wanderparadies! |

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Wandervorschläge
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Gehzeit
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Meraner
Höhenweg |
Mehrtageswanderung |
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Giggelberg
– Nassereith – Lodnerhütte |
3 - 4 Std. |
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Giggelberg
– Partschinser Wasserfall - Partschins |
2 - 2,5 Std. |
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Giggelberg
– Zielspitze |
3 - 4 Std. |
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Giggelberg
– Ohrnalm |
1 - 1,5 Std. |
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Winklerhof
– Giggelberg |
2,5 - 3 Std. |
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Beschreibung des
Meraner Höhenweges:
Der Meraner Höhenweg ist eine der schönsten Querungen
im gesamten Alpenraum. Auf relativ gleichbleibender Höhe vermittelt er
gewissermaßen zwischen dem Hochgebirgsklima der Texelgruppe und dem
submediterranen Klima des Etschtalbeckens. Zahlreich sind die An- und
Abstiegsmöglichkeiten, so dass
an beliebiger Stelle eine Wanderung begonnen oder unterbrochen und zu Tal
abgestiegen werden kann. Der Höhenweg kann an den sonnseitigen Hängen
bis 1400 m fast ganzjährig begangen werden. Wie von einer
Aussichtsterrasse aus erblickt man den Vinschgau, das Meraner Becken, das
Passeiertal, die Sarntaler, Stubaier und Ötztaler Alpen. Bei schönem
Wetter sind auch die Dolomiten, die Brenta-Gruppe und das
Ortler-Cevedale-Massiv zum Greifen nahe. Man erlebt die Welt der
Bergbauern, die in jahrhundertelanger Arbeit diese Berg- und
Kulturlandschaft mitgestaltet haben. Hier kommt noch hinzu, dass der Weg
am Rande des eindrucksvollen, über 33.000 ha großen Naturparks der
Texelgruppe, teils auch in diesem selbst verläuft, um Seen, Täler und
Gipfel aufzusuchen. Um das Gebiet besser kennen zulernen, sollte man nicht
nur eine Tageswanderung auswählen, sondern den ganzen Weg in 3 bis 5
Tagen erwandern. Jeder kann sich seine Marschroute selbst zusammenstellen.
Es muss nur auf die Übernachtungsmöglichkeiten geachtet werden. Auf
diese Weise kann man den Reiz der Gegensätze erleben, welche die Meraner
Bergwelt bietet. Der Meraner Höhenweg kann in einer Süd-
und in einer Nordroute
erwandert werden. Ausrüstung: Sie sollte der Tourenwahl angepasst sein
und hängt davon ab, ob man den Meraner Höhenweg zu einem Tagesausflug,
einer Mehrtageswanderung oder als Ausgangspunkt einer Gipfeltour verwenden
will. (Karte) |
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Meraner
Höhenweg Süd (Ulfas - Christl - Magdfeld - Vernuer - Hochmut
- Hochganghaus - Nassereith - Gasthaus Giggelberg - Innerforch - Katharinaberg)
Von Ulfas (1369 m) verläuft
die Wanderroute über den einsam gelegenen Gögelehof (1295 m) nach
Christl (1132 m). Südlich prägt die Kulisse der Sarntaler Alpen das
Bild, östlich der Jaufenpaß. Vorbei an Matatz (1098 m), Magdfeld
(1147 m) und Vernuer (1100 m) erreicht man die Hochmut-Höfe (1361 m). Diese
Hofgruppe presst sich wie ein Adlernest an den Steilhang der Mutspitze.
Die Route führt weiter über das Hochganghaus (1839 m - höchster Punkt
der Südumrundung), die Goidner Alm (1824 m), die Tablander Alm (1788 m),
Nassereith (1523 m), Gasthaus Giggelberg (1535 m), Hochforch (1555 m),
Innerforch (1460 m), Linthof (1386 m), Kopfron (1436 m) nach Katharinaberg
(1245 m). Die Südumrundung ermöglicht reizvolle Tages- und
Mehrtageswanderungen. An manchen gesicherten Stellen bedarf es
Schwindelfreiheit. |
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Gehzeiten:
Ulfas - Matatz
Matatz - Magdfeld
Magdfeld - Gander - Vernuer
Vernuer - Gfeis - Hochmuter
Hochmuter - Hochganghaus
Hochganghaus - Gasthaus Giggelberg
Giggelberg - Katharinaberg |
2 Std.
1 Std.
2 Std.
4 Std.
2 Std.
4 Std.
5 Std. |
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Meraner Höhenweg Nord (Katharinaberg - Vorderkaser - Eishof -
Stettinerhütte - Pfelders - Innerhütt - Ulfas)
Er findet seinen Anfang in Katharinaberg (Schnalstal). Seine Begehung
ist von der Schneeschmelze abhängig, denn das Pfossen- und
Pfelderertal sind oft bis in den späten Frühling hinein
schneebedeckt und der Weg von Lawinen- und Murenabgängen bedroht.
Von
Katharinaberg (1245 m) ausgehend verläuft die Wanderroute in das
Pfossental nach Nassereith (1534 m) und zum Vorderkaser (1693 m). Dann
geht es weiter über die Rableid-Alm zum Eishof (2069 m). Vom
Eishof geht es weiter taleinwärts, fast bis zum Talschluss. Der Weg
wird steiniger und steigt nochmals kräftig an bis zum Eisjöchl (2908
m), dem höchsten Punkt der Umrundung. Als Stützpunkt dient hier die
Stettinerhütte (2875 m).
Der
Weg führt nun hinunter nach Pfelders (1622 m), das Pfelderertal
hinaus, um über Inner- und Außerhütt in Ulfas (1500 m) den
Anschluss an den Meraner Höhenweg Süd zu erreichen. |
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Gehzeiten:
Katharinaberg - Vorderkaser
Vorderkaser - Eishof
Eishof - Stettinerhütte
Stettinerhütte - Pfelders
Pfelders - Innerhütt
Innerhütt - Ulfas |
2 Std.
1 Std.
3 Std.
3 Std.
1 Std.
2 Std. |
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Giggelberg
– Nassereith – Lodnerhütte
Vom Gasthaus Giggelberg (1.565 m)
dem bekannten Meraner Höhenweg auf nahezu gleichbleibender Höhe entlang durch
Fichtenwald bis zur Nassereithütte (1.523 m). Weiter dem Zielbach
folgend, in Kehren aufwärts über den Schrambach bis zur Ginglalm (1.944 m). Von dort in
Kehren hinauf und an der Zielalm vorbei zur Lodnerhütte (2.259 m).
(Karte) |
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Giggelberg
– Partschinser Wasserfall
– Partschins
Vom
Gasthaus Giggelberg (1.565 m) dem Steig oder der Forststrasse folgend
hinab bis zum Wegekreuz Rammwald – Dursterhof. Rechts auf markiertem
Steig (Weg Nr. 8) in Kehren den Wald hinunter bis zum Zielbach und von dort über
einen kurzen Anstieg zum Partschinser Wasserfall (1.073 m). Der
Partschinser Wasserfall zählt mit seiner Fallhöhe von 97 m zu den höchsten
und schönsten Wasserfällen Südtirols. Vom Gasthaus Wasserfall besteht
die Möglichkeit, mit dem Gästebus nach Partschins zu fahren oder aber
auf bez. Weg Nr. 8 nach Partschins (680 m) abzusteigen.
(Karte) |
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Giggelberg
– Zielspitze
Vom
Gasthaus Giggelberg (1.565 m) in mäßigem Anstieg über die Weide und
anschließend durch Fichtenwald hinauf bis zum Wegekreuz Ohrnalm –
Zielspitze. Von dort auf markiertem Steig im Schindeltal steil bergauf
bis zur Zielspitze (3.009 m). Die Zielspitze ist der südliche Eckpunkt
der Texelgruppe und bietet einen ausgezeichneten Rundblick auf den
Rosengarten, die Ortlergruppe, die Berggipfel der Texelgruppe, das Meraner
Land und den Vinschgau. Diese Bergtour verläuft im Schutzgebiet ”Natura
2000”, einem von der EU wegen der besonderen landschaftlichen Schönheit
ausgewiesenen Schutzgebiet. Besonders lohnende Bergtour!!!
(Karte) |
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Giggelberg – Ohrnalm
Vom
Giggelbergerhof (1.565 m) in mäßigem Anstieg über die Weide,
vorbei an einem Holzkreuz, und
anschließend durch Fichtenwald hinauf bis zum Wegekreuz Ohrnalm –
Zielspitz. Weiter über den Schindelbach bis zu Ohrnalm
(1.947 m). Es besteht
die Möglichkeit, weiter die Kehren hinauf auf den “Ohrnknott”
(2.258 m), einem
beliebten Aussichtspunkt, zu steigen oder durch Lärchenwald die Kehren
hinunter zum Gasthaus “Hochforch” (1.555 m) und dem Meraner
Höhenweg folgend zurück zum Gasthaus Giggelberg.
(Karte) |
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Winklerhof
– Giggelberg
Vom
Winklerhof (642 m) auf markiertem Steig (Weg Nr. 39) durch Laubwald den Sonnenhang hinauf zum
Gruberhof (1.121 m), von dort dem Steig Nr. 24 folgend in nordöstliche Richtung die Kehren hinauf zum
Rabensteinerhof (1.312 m) und vorbei am Breitebnerhof (1.413 m) zum Gasthaus
Giggelberg. (Karte) |
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